Pas­to­ra­le Orte Kir­chen

Christ­kö­nig

Adres­se.
Kir­che Christ­kö­nig
Schei­din­ger Str. 4
59069 Hamm

Über die Kir­che

Die Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Pfarr­vi­ka­rie Christ­kö­nig Wam­beln wur­de im Jahr 1919 von der Mut­ter­kir­che St. Regi­na als Pfarr­vi­ka­rie abge­pfarrt. Als sol­che bestand sie ab März 1919 bis Ende 2011 mit eige­ner Ver­mö­gens­ver­wal­tung. Mit Urkun­de vom 12. Sep­tem­ber 2011 wur­de die Pfarr­vi­ka­rie zum 1. Janu­ar 2012 auf­ge­ho­ben und wie­der in die Mut­ter­pfar­rei St. Regi­na rück­ge­führt. St. Regi­na wur­de dann zum 1. Janu­ar 2016 zusam­men mit St. Eli­sa­beth (Ber­ge), Zur Hei­li­gen Fami­lie (West­tün­nen) und Lieb­frau­en (Hamm-Süden) auf­ge­löst und in die neu gegrün­de­te Pfar­rei St. Fran­zis­kus von Assi­si über­führt. Pfarr­kir­che wur­de die Kir­che Lieb­frau­en.

Hl. Kreuz

Adres­se.
Kir­che Hl. Kreuz
An den Kir­chen 11
59077 Hamm

Über die Kir­che

Die Kir­che Hl. Kreuz wur­de in den Jah­ren 1928/29 erbaut und ist ein sechs­jochi­ger, expres­sio­nis­ti­scher Back­stein­hal­len­bau. Sie besitzt einen Sakris­tei­an­bau und einen kräf­ti­gen, recht­ecki­gen, nied­ri­gen Turm mit schma­lem hohem Helm im Nor­den. Im eben­falls nach Nor­den gerich­te­ten Ein­gangs­be­reich fin­den sich seit­li­che Ein­gangs­vor­hal­len mit Spitz­bö­gen und ori­gi­na­le, geripp­te höl­zer­ne Türen sowie seit­lich davon befind­li­che halb­run­de Trep­pen­auf­gän­ge. Am Fest “Kreuz-Erhö­hung” (14. Sep­tem­ber) 1929 geschah die 1. Seg­nung. Am Christ­kö­nigs­fest 1930 erhielt die Kir­che ihre end­gül­ti­ge Wei­he durch den Pader­bor­ner Weih­bi­schof Hil­le­brand.

Die Kir­che Hl. Kreuz steht seit dem 24. März 1986 unter Denk­mal­schutz.

Lieb­frau­en

Adres­se.
Kir­che Lieb­frau­en
Lieb­frau­en­weg 2
59063 Hamm

Über die Kir­che

Am 27. Mai 1897 fand die fei­er­li­che Grund­stein­le­gung des ers­ten Kirch­baus statt, des­sen Kirch­wei­he am 25. Juni 1899 durch Weih­bi­schof Dr. Augus­tin Gockel aus Pader­born erfolg­te.
Im Jah­re 1909 wur­de die Lieb­frau­en­ge­mein­de von der Mut­ter­ge­mein­de St. Agnes abge­pfarrt. Auf­grund der wei­ter rasch anwach­sen­den Zahl der Gemein­de­mit­glie­der wur­de ein zwei­ter, erheb­lich grö­ße­rer Kirch­bau not­wen­dig, des­sen Grund­stein am 14. Mai 1911 gelegt wur­de. Bereits am 17. Dezem­ber 1911 konn­te Bischof Josef Schul­te aus Pader­born die Wei­he vor­neh­men. 1912 wur­de der vom Arbei­ter­ver­ein geschenk­te Josef­s­al­tar geweiht.
Am 8. Sep­tem­ber 1940 wur­de die Lieb­frau­en­kir­che durch einen Luft­an­griff schwer beschä­digt. Pro­pa­gan­da­mi­nis­ter Goeb­bels griff dies in sei­ner Pro­pa­gan­da auf, da es sich um den ers­ten Tref­fer einer deut­schen Kir­che im Zwei­ten Welt­krieg han­del­te.
Nach den ver­hee­ren­den Kriegs­zer­stö­run­gen vom konn­te in den ers­ten Nach­kriegs­jah­ren zunächst nur eine Not­kir­che errich­tet wer­den. Erst am 19. Okto­ber 1952 wur­de der Grund­stein für einen Wie­der­auf­bau der Lieb­frau­en­kir­che in ver­ein­fach­ten For­men gelegt. Am 16. August 1953 wur­de die­se durch den Pader­bor­ner Erz­bi­schof Dr. Lorenz Jae­ger geweiht. Erst in den Jah­ren 1991/92 fand der Wie­der­auf­bau mit der Errich­tung der par­al­le­len Spitz­hel­me und den Chor­flan­ken­tür­men sei­nen Abschluss.
Der Innen­raum wur­de 2005 umfas­send neu gestal­tet. Das neue sechs­stim­mi­ge Geläut aus der Glo­cken­gie­ße­rei Mark, Brock­scheid, erklang zum ers­ten Mal am Weih­nachts­fest 1995. Die 52 Regis­ter zäh­len­de Orgel der Fa. Goll aus Luzern wur­de am 1. Okto­ber 2006 geweiht und fand inter­na­tio­na­le Beach­tung.

St. Agnes

Adres­se.
Kir­che St. Agnes
Brü­der­str. 45
59065 Hamm

Über die Kir­che

Die Pfarr­kir­che St. Agnes war frü­her ein Fran­zis­ka­ner-Obser­van­ten-Klos­ter. Der heu­ti­ge Bau stammt aus dem Jahr 1947 – 1953, der Vor­gän­ger­bau aus dem 16. Jahr­hun­dert fiel einem Bom­ben­ha­gel im Dezem­ber 1944 zum Opfer. Die ers­te Kir­che an die­ser Stel­le (eine Burg­ka­pel­le), stammt aus dem Jahr 1328.

Die ers­te grund­le­gen­de Reno­vie­rung nach dem Wie­der­auf­bau erfolg­te in den Jah­ren 1977/1978, die letz­te Reno­vie­rung erfolg­te 2002/2003.

Im Jahr 2012 wur­den zum Advent die Bän­ke aus der Kir­che ent­fernt, die fei­ern­de Gemein­de sitzt seit­dem in einer Art Ellip­se um die bei­den Orte Altar und Ambo her­um.

Seit 2017 befin­det sich im Chor­raum ein begeh­ba­res Tauf­be­cken, das eine inten­si­ve Form der Tau­fe als Ganz­kör­per­tau­fe ermög­licht. Dazu gibt es hier einen Film­bei­trag der Pfar­rei St. Maria Wel­ver: Tauf­be­cken (https://www.nrwision.de/mediathek/st-maria-welver-ganzkoerper-taufbecken-in-hamm-230111/)

Einen vir­tu­el­len Rund­gang fin­den Sie hier: (https://panorama.erzbistum-paderborn.de/vtour2018_107_st-agnes_hamm/)

Zur Dar­stel­lung von Kreuz und Agnes­fi­gur der Künst­le­rin Mar­lies Poss in St. Agnes in Hamm:

Was kann ein reli­giö­ses Bild, eine Skulp­tur, eine Dar­stel­lung leis­ten?

Sie kann Nach­denk­lich­keit her­vor­ru­fen, Kom­mu­ni­ka­ti­on ermög­li­chen, für Anstoß sor­gen.

Sie kann Glau­bens­aus­sa­gen eine Form geben und sie aus­drü­cken.

Wenn Kunst und reli­giö­se Kunst unter dem Blick­win­kel der Gefäl­lig­keit betrach­tet wer­den, dann ver­wech­seln wir sie mit einer net­ten Land­schafts­auf­nah­me, die ich mir Zuhau­se übers Sofa hän­gen kann.

Sol­che Bil­der sind belie­big oft zu ver­viel­fäl­ti­gen, sie sind bes­ten­falls „ganz nett“, sie bestä­ti­gen ein bestimm­tes Gefühl, aber sie hal­ten nichts Neu­es bereit, nichts, das über mei­nen Hori­zont hin­aus­geht.

Wenn Kunst und reli­giö­se Kunst nicht auch pro­vo­ziert, schmo­ren wir fort­wäh­rend im eige­nen Saft.

Für die für St. Agnes geschaf­fe­ne Dar­stel­lung von Kreuz und Agnes­fi­gur eini­ge Gedan­ken­an­stö­ße:

Bei­de Arbei­ten sind Kin­der unse­rer Zeit, kei­ne ver­viel­fäl­tig­ten Abgüs­se.

  • Der stot­tern­de Glau­be unse­rer Zeit drückt sich aus.
  • Bei der Kreu­zes­dar­stel­lung ist die Figur des Gekreu­zig­ten selbst das Kreuz.
  • Chris­tus gibt es nicht getrennt von Sei­nem Kreuz und Lei­den, aber umge­kehrt gibt es auch kein Kreuz und Lei­den, das uns nicht die Ver­bin­dung mit Chris­tus spü­ren oder erschlie­ßen kann.

Ein wesent­li­ches Merk­mal unse­res christ­li­chen Glau­bens ist, dass er das Lei­den in der Welt und im und am eige­nen Leben als Rea­li­tät sieht und uns sagt, dass Chris­tus selbst dar­in ver­bor­gen ist.

Die weit geöff­ne­ten Arme der Skulp­tur sind ein groß­ar­ti­ges Sym­bol der Öff­nung. Egal, wo ich bin: Gott ist immer der, der mich erwar­tet, der mich annimmt, der mir Sein Herz, sich selbst, schenkt.

Beim nähe­ren Hin­schau­en wird erkenn­bar, dass die Kreu­zes­dar­stel­lung hohl, sogar durch­bro­chen ist.

Uns begeg­net kein hei­ler Chris­tus, kein schö­ner, son­dern ein geschun­de­ner, ein gebro­che­ner, ein gezeich­ne­ter, ein kaum erkenn­ba­rer.

Ein Kreuz kann nie schön sein, es ist immer auch Zei­chen des Grau­sa­men.

Chris­tus lässt sich vom Lei­den berüh­ren, tref­fen, Er lässt zu, bild­lich aus­ge­drückt, dass es Ihn auf­frisst, löchert.

„So lässt Er sich ver­zeh­ren von aller Menschen Not“ sin­gen wir in einem Lied.

St. Anto­ni­us von Padua

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Kir­che St. Anto­ni­us von Padua
In der Gei­t­he 8
59071 Hamm

Über die Kir­che

Die Pfarr­kir­che St. Anto­ni­us von Padua liegt – land­schaft­lich ein­drucks­voll – in der Bau­ern­schaft Gei­t­he. Sie gehört heu­te zum Stadt­be­zirk Uen­trop.

Ehe­mals befand sich in der Gei­t­he eine Kapel­le aus Fach­werk, die im Jah­re 1785 errich­tet wur­de. Sie bestand aus einem ca. 11 m lan­gem flach­ge­deck­ten Schiff, sowie einem drei­sei­ti­gen Chor. Der höl­zer­ne Dach­rei­ter über dem Haupt­por­tal war mit zwei klei­nen Glo­cken bestückt. Der Grund­stein für den bestehen­den neu­go­ti­schen Zie­gel­bau nach den Plä­nen von Kreis­bau­in­spek­tor Rei­mann vom Staats­hoch­bau­amt in Soest wur­de am 5. Juli 1896 gelegt. Bereits am 12. Sep­tem­ber 1897 konn­te der Bau dem hl. Anto­ni­us von Padua geweiht wer­den. Ein Teil der Aus­stat­tung der bestehen­den Kir­che stammt wahr­schein­lich aus dem 1808 auf­ge­lös­ten Klos­ter Ken­trop in Hamm.

Unmit­tel­bar an der Kir­che führt die Römer­rou­te ent­lang, wobei die im Schat­ten der Kir­che gele­ge­ne Gast­wirt­schaft Schul­te-Gei­t­he mit klei­nem gemüt­li­chen Bier­gar­ten nicht nur Rad­tou­ris­ten zum Ver­wei­len ein­lädt.

St. Boni­fa­ti­us

 

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Kir­che St. Boni­fa­ti­us
Alter Uen­tro­per Weg 162a
59071 Hamm

Über die Kir­che

Im Stadt­teil Wer­ries liegt die Kir­che St. Boni­fa­ti­us. Das Auf und Ab der Zeche Maxi­mi­li­an präg­te das Wesen die­ser damals klei­nen Kir­chen­ge­mein­de. Der moder­ne Kir­chen­bau aus dem Jahr 1975 (Reno­vie­rung in 2012) zeich­net sich durch sei­ne kla­ren Struk­tu­ren aus und ist dem hl. Boni­fa­ti­us geweiht. Drei bunt ver­glas­te Fens­ter aus dem Jahr 2013 von Celia Men­do­za geben dem Kir­chen­raum ein eige­nes Licht. Die Kir­che St. Boni­fa­ti­us gehört zur Pfar­rei St. Anto­ni­us von Padua.

St. Elisabeth | Kreuz

St. Eli­sa­beth

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Kir­che St. Eli­sa­beth
Wer­ler Stra­ße 322
59069 Hamm

Über die Kir­che

St. Eli­sa­beth ist eine Kir­che der Katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Fran­zis­kus von Assi­si am  Stand­ort Ber­ge. Der Grund­stein wur­de am 26. Okto­ber 1924 gesetzt und der ers­te Got­tes­dienst konn­te bereits am 22. Novem­ber 1925 gefei­ert wer­den.

St. Josef

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Kir­che St. Josef
Lau­ren­ti­us­weg
59067 Hamm

Über die Kir­che

Für die durch die Indus­tria­li­sie­rung stark ange­wach­se­ne Bevöl­ke­rung im Ham­mer Wes­ten ließ bereits 1865 der Indus­tri­el­le Josef Cosack eine Kapel­le errich­ten — die “Cosack-Kapel­le”; spä­ter dann als “Jupp-Kir­che” titu­liert.

1890 wur­de nach Plä­nen des Diö­ze­san­bau­meis­ters Arnold Gül­den­pfen­nig ein neu­es Lang­haus und ein Kirch­turm errich­tet. Die­se Kir­che wur­de durch den Pader­bor­ner Weih­bi­schof August Gockel 1892 geweiht. Noch vor dem Ers­ten Welt­krieg war ein Erwei­te­rungs­bau nötig.

Im Zwei­ten Welt­krieg wur­de die Josefs­kir­che zer­stört. Die Gemein­de ließ die Über­res­te 1955 besei­ti­gen und die heu­ti­ge Josefs­kir­che nach Plä­nen des Archi­tek­ten Karl Ved­der aus Men­den errich­ten, die am 23. Novem­ber 1957 durch den Pader­bor­ner Erz­bi­schof Dr. Lorenz Jae­ger geweiht wur­de.

St. Joseph

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Kir­che St. Joseph
In Südd­in­ker 39
59069 Hamm-Südd­in­ker

Über die Kir­che

Die katho­li­sche Kir­che St. Joseph in Südd­in­ker ist eine Fili­al­kir­che der Pfar­rei St. Fran­zis­kus von Assi­si in Hamm. Sie liegt im Stadt­be­zirk Rhy­nern.

St. Libo­ri­us

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Kir­che St. Libo­ri­us
Auf dem Daberg/Jupiterstr.
59067 Hamm

Über die Kir­che

Im August 1932 wur­de der Grund­stein für die Kir­che St. Libo­ri­us gelegt. “Im Sturm und Wet­ter — Gott sei der Ret­ter!”, so heißt es in der dem Stein bei­gege­be­nen Urkun­de, in der aus­drück­lich auf die Not der Arbeits­lo­sig­keit und die star­ken innen­po­li­ti­schen Gegen­sät­ze jener Zeit hin­ge­wie­sen wird. Unge­ach­tet der bald dar­auf erfolg­ten Macht­er­grei­fung der Natio­nal­so­zia­lis­ten wur­de am 8. April 1933 die neue Kir­che fei­er­lich ein­ge­seg­net und am 19. Mai 1935 von Erz­bi­schof Dr. Cas­par Klein auf den Schutz­pa­tron der Erz­diö­ze­se Pader­born, den Hl. Libo­ri­us, geweiht.

In den Jah­ren 2015/16 wur­de die Libo­ri­us­kir­che umge­baut und am 22. Mai 2016 als Fami­li­en­kir­che “Libo­ri­us­kir­che — erfri­schend anders” wie­der­eröff­net.

St. Peter und Paul

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Kapel­le St. Peter und Paul
Kapel­len­weg 102
59077 Hamm

Über die Kir­che

Mit dem Bau der St. Peter und Paul Kapel­le wur­de am 2. Juli 1771 begon­nen. Sie war Ende 1772 im Roh­bau fer­tig und wur­de am 25. Okto­ber 1775 den Hei­li­gen Petrus und Pau­lus geweiht. Damit hat­ten die Katho­li­ken des wei­ten Kirch­spiels Her­rin­gen, das durch die Refor­ma­ti­on größ­ten­teils evan­ge­lisch geprägt war, ein neu­es Zuhau­se. Die eigen­stän­di­gen Pfar­rech­te erlang­te die Kir­che erst im Jah­re 1842.

Heu­te fin­den in der Nord­her­rin­ger Barock­ka­pel­le Beer­di­gungs­äm­ter, Rosen­kranz- und Mai­an­dach­ten statt, auf Wunsch auch Hoch­zei­ten, Sil­ber- und Gold­hoch­zei­ten.

Kapel­len- und Orgel­füh­rung 

Kir­chen­mu­si­ker Sebas­ti­an Kal­dew­ey lädt inter­es­sier­te Grup­pen ab ca. 5 Per­so­nen zu einer kurz­wei­li­gen Kapel­len-und Orgel­füh­rung (Dau­er ca. 45 Minu­ten) ein. Dabei berich­tet er von der Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Kapel­le und Ihrer Aus­stat­tung inklu­si­ve der ori­gi­nal erhal­te­nen soge­nann­ten „Pater-Kam­mer“ und Orgel.

Im Anschluss an die Füh­rung gibt es ein klei­nes ca. 15–20-minütiges Orgel­kon­zert. Die Füh­rung ist kos­ten­los. Sie kön­nen die kir­chen­mu­si­ka­li­sche Arbeit aber ger­ne mit einer Spen­de unter­stüt­zen.

Ter­mi­ne nach indi­vi­du­el­ler Abspra­che ab einer Teil­neh­mer­zahl von ca. 5 Per­so­nen

Anmel­dung. Tele­fon +49 152 24761070

St. Regi­na

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Kir­che St. Regi­na
Sankt-Regi­nen-Platz 16
59069 Hamm

Über die Kir­che

Die katho­li­sche Pfarr­kir­che St. Regi­na in Hamm Rhy­nern gilt als eine der inter­es­san­tes­ten Kir­chen­bau­ten in der Stadt Hamm. Ihre Geschich­te geht zurück bis in das 10. Jh. oder sogar 9. Jh.
Auf­grund der prä­de­sti­nier­ten Lage zu ver­schie­de­nen his­to­ri­schen Fern­stra­ßen erklä­ren sich die bedeu­ten­den Aus­ma­ße des Kirch­bau­es mit einer Höhe des Mit­tel­schiffs von 10 m und einem Turm der mit sei­nem aus der Zeit der Gotik ent­stam­men­dem Pyra­mi­den­helm 1963 kup­fer­ge­deckt wur­de und auf eine Höhe von 56 m auf­ragt.
Trotz erheb­li­cher bau­li­cher Ver­än­de­run­gen im 19. Jh. hat die im hei­mi­schen Sand­stein erbau­te heu­ti­ge Kir­che ihren ursprüng­li­chen Cha­rak­ter als roma­ni­sche Gewöl­be­ba­si­li­ka mit Quer­haus, quer­recht­ecki­gem Chor und mäch­ti­gem West­turm ein­drucks­voll bewahrt.
Der Chor­raum wird durch Wand­ar­ka­den geprägt, die auf einer Sohl­bank ste­hen. Vor­züg­li­che Stein­metz­ar­bei­ten zie­ren den gesam­ten Bau. Dabei ist der roma­ni­sche Tauf­stein aus gel­bem Sand­stein von Anfang des 13. Jh. das wohl ältes­te Stück.
Als bedeu­tends­tes Aus­stat­tungs­stück der Kir­che gilt vor allem der flan­dri­sche Schnitz­al­tar im Chor, des­sen Maße allein schon impo­nie­ren: Bei geöff­ne­ten Flü­geln 2,60 m auf 5,40 m und einem Mit­tel­schrein von 2,60 m auf 2,70 m. Er stammt aus den Werk­stät­ten der St.-Lukas-Gilde in Ant­wer­pen.
Neben dem beein­dru­cken­den Schnitz­al­tar ist vor allem noch das in der Tra­di­ti­on ver­gleich­ba­rer Wer­ke in West­fa­len aus hel­lem Sand­stein erbau­te Sakra­ment­haus von Ende des 15. Jh. zu nen­nen, das an der Nord­wand des Cho­res heu­te der Auf­be­wah­rung der Eucha­ris­tie dient.

Zur Hei­li­gen Fami­lie

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Kir­che Zur Hei­li­gen Fami­lie
Delp­stra­ße 1
59069 Hamm

Über die Kir­che

Die Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Zur Hei­li­gen Fami­lie in West­tün­nen besteht seit dem Jahr 1944. Sie wur­de zunächst 1914 als Pfarr­vi­ka­rie aus der Urpfar­re St. Regi­na abge­pfarrt. Kirch­li­cher Mit­tel­punkt ist die am 21. Novem­ber 1959 geweih­te Pfarr­kir­che Zur Hei­li­gen Fami­lie.

Die Kir­chen­ge­mein­de gehört St. Fran­zis­kus von Assi­si Hamm an.

St. Georg

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Kir­che St. Georg
St. Georg Platz
59071 Hamm

Über die Kir­che
Die Kir­che St. Georg als moder­ner Kir­chen­bau ver­wen­det kei­ne alten Stil­ar­ten. Das Got­tes­haus wird durch ein Atri­um betre­ten und ist dann vom Ein­gang her hoch und schmal und wird zum Altar hin breit und nied­rig. Der Raum „fällt“ somit vor dem Altar „auf die Knie“.
 
Aus­nahms­wei­se liegt bei die­ser Kir­che der Altar im west­li­chen Teil des Kir­chen­schif­fes.
 
St. Georg ist ein Pen­dant zum auf­ra­gen­den Bau der Pau­lus­kir­che. Die in der Innen­stadt lie­gen­de evan­ge­li­sche Kir­che trug frü­her den Namen „St. Georg“. Die Kir­che St. Georg bil­det einen Abschluss der Stadt zum Osten hin und gehört zur Pfar­rei St. Agnes.